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Bericht für den 14. September 2011 Gold unter verschärfter
Preiskontrolle Die Probleme innerhalb
der Euro-Zone eskalieren derzeit. Über den Bankrott Griechenlands wird nun
medienwirksam innerhalb der schwarz-gelben Koalition gestritten. Nur noch
Merkel, Schäuble und ihr besonders unterwürfiger Hofstaat - insbesondere der
Oberfiesling Peter Altmaier, der Merkel bei der Linksausrichtung der Union
unterstützt – wollen von einem Bankrott Griechenlands nichts wissen. Dass es zwischen den Merkel-Getreuen und der FDP kracht, kann man der folgenden
Nachricht entnehmen: Die in Bielefeld erscheinende
"Neue Westfälische" hat unter Berufung auf Regierungskreise
berichtet, die CDU denke bereits konkret über einen Koalitionswechsel nach. Im
Streit über die Hilfe für das angeschlagene Griechenland hielten führende
CDU-Politiker eine gemeinsame Haltung mit der FDP für unwahrscheinlich. Größere
Übereinstimmung sei mit der SPD zu erzielen, so dass eine Neuauflage der großen
Koalition noch im Herbst von der Union ernsthaft in Erwägung gezogen werde,
schrieb das Blatt. Derweil wankt das
französische Bankensystem immer heftiger. Die größte Bank BNP Paribas will sich
von Vermögenswerten trennen, um ihre Bilanz aufzubessern. Notverkäufe in einer
Zeit, wo Finanzwerte sowieso unter Druck stehen – das klingt nach Panik. Dabei
ist das Finanzsystem bereits so unstabil, wie der Jenga-Turm,
bei dem bereits viele Bausteine fehlen. Die Hauptaufgabe der Euro-Retter
besteht nun wohl darin, das französische Bankensystem wieder zu stabilisieren.
Würde dort nämlich eine Bank fallen, dann braucht man sich über
Griechenland-Rettung und den von der EU-Kommission wieder ins Spiel gebrachten
Euro-Bonds keine Gedanken mehr zu machen. In dieser Situation wird
Gold derzeit in Sippenhaft genommen – es steht gewissermaßen unter
verschärfter Preiskontrolle. So verwundert es nicht,
dass jeder Versuch der Erholung mit einer neuen Drückungs-Welle beantwortet
wird. Schließlich geht es derzeit um das Aus für den Euro, der innerhalb
weniger Tage versterben könnte. Dass die Euro-Krise nun
auch die Vereinigten Staaten auf den Plan ruft, kann man der folgenden Meldung
entnehmen: Die EU hat US-Finanzminister Timothy Geithner zu
einem Treffen mit seinen europäischen
Amtskollegen eingeladen. Das
bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission am
Dienstag in Brüssel. Das Treffen der EU-Finanzminister wird am
Donnerstag in Breslau beginnen und zwei Tage dauern. Wahrscheinlich soll dort
Angela Merkel wieder auf Kurs gebracht werden (obwohl persönlich gar nicht anwesend)
– der Trägerin des höchsten Orders des Imperiums und hochdekorierte
Preisträgerin der jüdischen Freimaurerloge Bnai Brith muss man klarmachen, dass Deutschland doch kein
souveräner Staat ist. Wenn die kursierenden
Gerüchte über eine Währungs-Umstellung in Deutschland am Wochenende sich wirklich
als wahr herausstellen sollten, dann ist das Vorhaben mit der Teilnahme von Geithner auf dem Treffen Donnerstag und Freitag nun endgültig
geerdet. Das gelbe Metall
beendete den heutigen Handel an der New Yorker COMEX mit $1.823,40 (EUR
1.327,96) um drei Dollar niedriger als am Vortag. Die PGM-Metalle
tendierten unverändert. Silber verlor 70 Cent gegenüber dem Vortages-Schluss,
nachdem das weiße Metall noch im Londoner Handel bei Kursen oberhalb der Marke
von $41 gehandelt wurde. Die Real-Renditen der
10-jährigen Treasury Notes verharrten mit 2,0 Prozent weiter auf ihrem
historischen Tiefstand. Wichtige Marktdaten im Überblick
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