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Bericht für den 26. September 2011 Ardennen-Offensive Warum protestieren die
Deutschen nicht wie die Griechen gegen ihre eigene Ausplünderung? Nun, sie
haben keine Zeit zum Protestieren – auf der einen Seite drücken die
eigenen Konsumschulden (inklusiv Hypotheken-Kredite und Auto-Leasing). Auf der
anderen Seite arbeiten sie via Steuern und Sozialabgaben für die Schulden der PIIGS-Staaten. Zumindest kann man den
deutschen Sandwich-Bürger noch mit Günter Jauch dazu bewegen, mit Hilfe der Fernbedienung zur modernen Form
der Sportpalast-Rede zu zappen. Dort wartete gestern Abend
höchstpersönlich Angela Merkel, um in einstudierter Form ihren Bundespropaganda-Monolog
abgeben zu dürfen. Anstelle der damaligen rechte-Arm-Heber
gab es diesmal Applaus von der Augsburger Puppenkiste, die ihre Marionetten im
Schöneberger Gasometer platziert hatte. Was ist der Unterschied
zwischen Deutschland gestern und heute, wenn es um 5:00 Uhr klingelt? ... Heute
ist es die GEZ, die selbst für diese Volksverblödung noch Beiträge eintreiben
möchte. Während der Bundestag
Ende dieser Woche über die Verdopplung des Volumens des Europäischen
Stabilitätsfonds (ESFS) abstimmen soll, wird in der britischen Presse bereits
über eine weitere Verdreifachung des Volumens gesprochen. Dieser Wunsch –
oder ist es doch ein imperialer Befehl – wurde anscheinend von dem
US-Finanzminister Timmy Geithner während des
G20-Treffens der Finanzminister und Notenbank-Chefs in Washington unterbreitet.
Wer meine obige
Anmerkung zur GEZ für Slapstick hält, der sollte seine
Augen einmal weit öffnen: Es läuten nämlich schon heute zu unpassender Zeit die
Konten-Blockierer – in der Schweiz nämlich
– um angeblich deutsches Schwarzgeld in Sicherungshaft
zu nehmen. Und demnächst wird in Deutschland um 5:00 Uhr der Vermögenseinzieher
sein schmutziges Handwerk verrichten. Alles nur zwecks
Bewahrung des Merkel-Regimes, das sich voll und ganz dem Gedanken der
tausendjährigen EUdSSR unterworfen hat. Wer der wahre Feind
dieses Regimes und ihrer Handlanger ist, konnten wir heute wieder einmal
beobachten. In der Übergangs-Phase zwischen dem asiatischen Edelmetall-Handel
und der Eröffnung der Londoner LBMA, ab 5:55 Uhr (MEZ) wurde das Feuer auf das
gelbe Metall mit allen zur Verfügung stehenden Geschützen eröffnet. Innerhalb
der nächsten drei Stunden Dauerbeschuss fiel der Goldpreis von knapp $1.640 auf
bis zu $1.530 – ein Verlust von mehr als hundert US-Dollar. Im Verlauf dieser
Ardennen-Offensive wurden die Stellungen der Gold-Verteidiger regelrecht
überrannt. Dabei ging es den Angreifern doch nur darum, dem Gegner klar zu
machen, dass er für die falsche Sache kämpft. Viele Bürger ließen sich
aber nicht entmutigen, sondern nutzten die Gelegenheit zu einer massiven
Fahnenflucht in die weißen und das goldene Edelmetall. In der Folge erholte sich
der Goldpreis mit Beginn des Londoner Handels auch wieder auf über $1.600. Der A.M. Fix gegen 11:30
Uhr MEZ kam mit $1.615,00 (EUR 1.198,96) zustande – ein Minus im
Vergleich zum A.M. Fix am letzten Freitag von $115. Besonders schlimm hat es
heute den kleinen Bruder, das Silber erwischt: Der Kurs brach zeitweise auf $26
ein. In den nächsten Stunden
bis zum Beginn des Handels an der New Yorker COMEX kam es zu keinen weiteren
signifikanten Kursverschiebungen. Auf der anderen Seite wurden
– trotz massiver physischer
Nachfrage – keine Kurssprünge nach oben geduldet. Die Oberen
wollten nicht zulassen, dass ihre Offensive vorzeitig im Schlamm stecken bleibt. Und so griffen die
Notenbanken dann wohl mit den letzten ihnen zur Verfügung stehenden schweren
Waffen – 400 oz Barren – in den Londoner
Nachmittags-Handel ein und konnten so den P.M. Fix auf $1.598,00 (EUR 1.190,31) drücken. Jeder dann folgende
Versuch, die Marke von $1.600 zu überschreiten, wurde mit
massiver Anti-Gold Artillerie beantwortet. Und so gelang es diesen
Herren zum COMEX-Schluss, Gold
mit $1.592,00 (EUR 1.181,34) unter die Marke von $1.600 zu halten. Eines können wir am Ende
dieses Tages konstatieren: Gold matters.
Wichtige Marktdaten im Überblick
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