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Bericht für den 12. Oktober 2011 Besorgte Europäer fordern den
totalen Bailout Während nach dem
gestrigen Votum der Slowakei gegen eine Ausweitung sowohl des Volumens als auch
der Befugnisse des Euro-Rettungsschirms EFSF das ganze Projekt auf der Kippe steht,
fordern sogenannte Star-Ökonomen nun sogar noch eine Vervielfachung des
Volumens. Heißt, insbesondere der
deutsche Steuerzahler soll mit noch höheren Summen für die Rettung des längst
schon nicht mehr rettbaren Euro-Projekts bürgen. Wenn man den Günstlingen
dieses Systems folgen würde, dann könnte das ganze Euro-Rettungspaket –
mit entsprechenden Kredithebeln – auf über zehntausend Milliarden Euro
oder zehn Billionen Euro anwachsen. Das wären zehn Millionen
Millionäre, die für den Euro mit ihrem Vermögen bürgen müssten. Nur, um einmal
die Zahlen für den Bürger verständlich zu machen. Natürlich mit
Gemeinschafts-Haftung der einzelnen Staaten – das heißt derjenige, der
noch zahlen kann, muss auch die Verpflichtungen derjenigen übernehmen, die
nicht mehr zahlen können. Das wäre dann wirklich
der totale Bailout: Der Euro-Führer hat befohlen, wir
werden ihm folgen. Laut einem Bericht der
WELT unter dem Titel Nur Deutschland kann die Euro-Zone retten hat
sich in Anbetracht der Euro-Krise eine Gruppe von Unterzeichnen, die sich
selbst als besorgte Europäer bezeichnen, zusammengetan, um ein drei Punkte
umfassendes Abkommen zu fordern. Die WELT führt aus: Sie forderten dabei die Einrichtung eines gemeinsamen Finanzinstituts,
das in Aufbau und Funktion einem europäischen Finanzministerium ähneln solle.
Zweitens sollten Finanzsystem und Einlagensicherung in der Euro-Zone stärker
reguliert und überwacht werden. Zudem forderten sie eine Strategie, die sowohl
eine Angleichung als auch ein Wachstum der Wirtschaft im Euro-Raum zum Ziel hat. Das ist
Internationalismus und Kommunismus in Reinkultur. Dabei sind die Unterzeichner
eigentlich keine Kommunisten, die eine Weltdiktatur errichten wollen. So sollte
man vielleicht meinen. Dabei ist wieder einmal
die US-Marionette Joschka Fischer von den Grünen und der ehemalige hessische
Ministerpräsident und Bundesfinanz-Minister Hans Eichel. Dazu kommt der
Gewerkschafts-Wirtschaftsweise Peter Bofinger und noch eine Reihe weiterer
Euro-Politiker. Dass diese Brut der Bettler besorgt ist, das nehme ich denen
sogar ab. Denn als Huren des Systems hätten sie keine Euro-Freier mehr, der sie
für ihre Liebesdienste an der europäischen Idee entlohnen würde. Während die einen um
ihre Existenz bangen, manipulieren die anderen die Märkte in immer größerem
Umfang. Die Gefahr des Scheiterns des Euro-Rettungsschirms hätte eigentlich den
Euro gegenüber dem US-Dollar abstürzen lassen müssen. Nebst den europäischen
Aktienmärkten. Aber genau das Gegenteil war der Fall – der Euro stieg gegenüber
dem US-Dollar um ein Prozent. Und der DAX legte heute zwei Punkte auf einen
Stand von 6.000 zu. Eine richtig gute
Erklärung haben die vielen Analysten dafür nicht. Dabei ist die Wahrheit doch
ganz einfach: Wer die unbegrenzte Kontrolle über die Gelddruck-Maschine hat,
der kann jeden Markt beliebig nach oben kaufen. Er muss sich nur Sorge darüber
machen, dass die Marktteilnehmer nicht mitbekommen, dass er kauft. Aber darauf schaut keiner
mehr ernsthaft. Egal, wie absurd die Preis-Entwicklung auch ist – man
heult mit den Wölfen. Schließlich hängt auch hier der eigene Job am
systemkonformen Verhalten. Beim Gold muss man
konstatieren, dass sich bei den Euro-Preisen heute faktisch nichts getan hat:
Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Aus diesem Grund ist das gelbe
Metall gegenüber dem US-Dollar in der Größenordnung gestiegen, wie der Euro
gegen den Dollar zulegen konnte. Die Daten finden Sie wie gewohnt in der
nachfolgenden Tabelle. Wie will man unter
diesen Bedingungen noch das Interesse privater Investoren in die Märkte
wiederherstellen, wenn keiner überhaupt noch ansatzweise in der Lage ist, die
derzeitigen Entwicklungen nachzuvollziehen. Aber wahrscheinlich steht das am
unteren Ende der Prioritäten-Liste. Wichtige Marktdaten im Überblick
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