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Bericht für den 24. Oktober 2011 What separates the men from
the boys Kaum wird es kritisch
für den Euro, da schwenken die Springer-Medien inklusiv BILD plötzlich von
ihrer bislang eurokritischen Berichterstattung ab und verbreiten wieder (Euro)Endsieg-Propaganda. Insbesondere wird nun an
den Geist der Deutschen appelliert, als vermeintlich starke Nation den
angeblich Schwachen zur Hilfe zu stehen. Schließlich hätten die Vereinigten
Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg den Deutschen auch in Form des Marshall-Plans
geholfen. Dass die USA damit den unter Franklin D. Roosevelt gemachten Fehler,
ganz Osteuropa den Russen als Kriegs-Beute zu überlassen, wettmachen wollten,
steht wohl auf einem anderen Blatt. Aber der deutsche Bürger
ist inzwischen schon humanistisch voll durchkonditioniert. Wie ein Pawlowscher
Hund tritt sein Helfer-Syndrom in den Vordergrund, sobald einer nur etwas von
den breitschultrigen Deutschen und den armen Menschen des Rests der Welt
erzählt. Alle anderen
hinterfragenden Gehirnteile schalten dann augenblicklich in den Zustand OFF. Ein Großteil der
Deutschen handelt wie der klassische Bürge: Man lässt sich aus Gründen der
Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vor den Karren einer Idee spannen, die
bestenfalls neutral für ihn ausgehen wird. Meist jedoch nicht. Wenn er seinen
Fehler schließlich einsehen muss, dann will die Bank bereits ihre Ansprüche aus
der Bürgschaft gegen ihn vollstrecken. Und dann nimmt
garantiert keiner Rücksicht auf ihn und das Schicksal seiner Familie. Wer
bürgt, der wird eben gewürgt. Wie schon immer. So ist es kein Wunder,
dass die regierungsamtliche Propaganda genau in dieser Kerbe schlägt: Man muss
doch den armen europäischen Landsleuten in Griechenland, in Portugal, in Irland
und so weiter helfen. Und man brauche ja schließlich nichts zu zahlen –
sondern nur bürgen. Das gehöre sich einfach für einen aufgeklärten Humanisten
so. Und dazu noch der Dackelblick eines Günther Jauch – der männlichen
Verkörperung der Mutter der Nation – wer will da noch ernsthaft widerstehen? Gutes tun, was nichts
kostet. Das ist das Prinzip der Steuerspar-Industrie, die ganze Heerscharen von
ahnungslosen – aber mit Doktor und Diplom hoch gebildete –
Freiberufler und Manager vom versprochenen Paradies der risikolosen Erträge aus
ersparten Steuern über die Klippe des Bankrotts via Steuern-Nachforderungen vom
Finanzamt springen lässt. Das ist das, was einen
Investor von der Schar der Lemminge oder Herde der Schafe unterscheidet. Oder
auf neudeutsch: What separates the
men from the boys. Und wir haben viele
naive Boys in unserer Gesellschaft. Beispielsweise die Phalanx an Gutmenschen,
die schmarotzende und kulturfremde Völker-Gruppen massenweise nach Deutschland
einwandern lassen. Ein herzliches Willkommen schallt diesen armen aber für Deutschland
noch viel nutzloseren Menschen entgegen. Ohne die Gefahr zu
bemerken, die wir uns so ins eigene Land holen. Die Kosten für
Sozialleistungen, die wir als Tribut für den Orden des Humanismus abliefern
müssen, sind da noch das geringere Übel. Wenn der eigene Nachwuchs an der
multikulturellen Schule krankenhausreif geschlagen wird oder ein lieber
Familien-Angehöriger in der U-Bahn von diesen Kulturbereicherern
zu Tode getreten wird, erst dann will man seine Fehleinschätzung zugeben. Zu spät – ebenso wie
die Erkenntnis, dass bei der perma-Eurorettung am
Schluss nur einer auf der Strecke bleiben wird: Nämlich der hilfsbereite Bürger. Jeder hat die natürliche
Veranlagung zum Investor – aber er muss konsequent dem humanistischen
Geschrei der Sirenen widerstehen. Das schließt im Übrigen die Totalverweigerung
von Spenden an die sogenannte Spenden-Industrie ein. Wenn Sie selbst dem nicht
widerstehen können, dann gehören Sie garantiert nicht zu der Gruppe der
Investoren. Wichtige Marktdaten im Überblick
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