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Bericht für den 7. November 2011 Back to the
basics Große Aufregung herrscht
derzeit in Deutschland: Der Imperator von Gottes Gnaden (gleich derjenigen
US-Investmentbank, die laut öffentlich verkündeter Auffassung ihres Chefs Gods Work verrichtet), die EZB,
die nun von einem Alumni genau derselben Organisation
geleitet wird (und vor allen Dingen Griechenland bei Bilanzfälschungen
innerhalb der Euro-Zone aktiv geholfen hat) und der Krypto-Ungar
und oberste Libyen-Befreier wollten sich beim G20-Gipfel kurzerhand Zugriff auf
die deutschen Goldreserven erschwindeln. Die Bundesbank hat
dieses Komplott erkannt und erst einmal stoppen können. So wird dies jedenfalls
in der Systempresse kolportiert. Gleichzeitig liegen die
vom Euro-Rettungsfond EFSF herausgegebenen Verschuldungs-Titel wie ein Stein im
Portfolio derjenigen Staaten wie Japan, welches sich bereits eingekauft hat.
Der Real-Zins Abstand zu den Bundesanleihen steigt nämlich kräftig, was diese
Anleihen für den Markt genauso attraktiv macht, wie die Staatsanleihen von
potentiellen Rettungs-Kandidaten wie Italien und Spanien. Die letzte
Versteigerung von solchen Anleihen hat sich als ein Flop herausgestellt, und
auch die aufstrebenden Staaten der Dritten Welt wollen diese Anleihen nicht
kaufen. Der EFSF als Rettungsfond
gerät selbst in den Sog der Probleme derjenigen Staaten, mit deren Gelder diese
Staaten eigentlich gerettet werden sollten. Die Feuerkraft des EFSF,
mit einem Finanzhebel noch mit zusätzlichen Treibladungen versehen, wird nun
zum völligen Rohrkrepierer – man richtet mit jeder vom EFSF abgefeuerten
Salve mehr Schaden im eigenen Lager an als beim vermeintlichen Feind der
Finanzmärkte. Dumm, dümmer,
Euro-Politiker. Der ganze Bluff im
Euro-Poker fällt nun auch den durch heftige Manipulationen an der Seite wartenden
Gold-Investoren auf. Die Politiker gehen All-In,
haben real aber nur ein Blatt vorzuweisen, mit dem man nur verlieren kann. Back to the basics – zurück zu den
Grundlagen. So könnte man diese Nachrichten und Erkenntnisse zusammenfassen. Und dabei brauche ich
noch nicht einmal die Frage zu stellen, ob das Bundesbank-Gold nicht auch nur
noch ein reiner Bluff ist – weil es sich zum großen Teil in Lagern von
Drittstaaten befindet, die vorsichtig formuliert sich in der derzeitigen
Situation eben eher gegen als für Deutschland stellen. Wahrscheinlich haben
unsere vermeintlichen Freunde im Interesse des eigenen Überlebens das deutsche
Gold geraubt. Dann wäre die Reaktion der Bundesbank zwar nur ein Sturm im
Wasserglas – aber vielleicht glaubt man in Frankfurt noch an das Gute im
Finanzsystem. Nun – die
Investoren, die im Hinblick auf die drei großen goldbearischen
Termine der letzten Woche auf einen kräftigen Rücksetzer mit Zukäufen warteten,
wurden nicht nur zum Ende der letzten Woche enttäuscht. Denn heute schlug diese
Enttäuschung in pure Erschütterung um: Mit $1.790,30 stand Gold zum heutigen COMEX-Schluss
um $35 höher als noch am letzten Freitag. Gut für die Gold-Händler
auf der Münchener Edelmetall-Messe, die bis zum Samstagabend möglichst wenig ihrer
noch günstig eingekauften Edelmetall-Bestände veräußert haben. Im Access Handel stieg
Gold dann sogar bis fast $1.800 und über 1.300 Euro an. Back to the basics – zurück zu dem
wirklichen Wert dieses gelben Metalls. Je schneller wir es
schaffen, die Terror-Währung Euro rückstandsfrei zu beseitigen, desto früher
wird dieser unsägliche Euro-Rettungsspuk mit Unterjochung der Schuldner-Staaten
unter das Regime der Säulen-Heiligen der angestrebten Vereinigten Staaten von
Europa den Platz finden, den es in Wirklichkeit verdient – der Müllkippe
der Geschichte. Wichtige Marktdaten im Überblick
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