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Bericht für den 8. November 2011 Wiederbelebte Erzfeinschaft Charles de Gaulle hat
nach dem Zweiten Weltkrieg den Versuch unternommen, die seit den napoleonischen
Eroberungs-Feldzügen gegen Europa – insbesondere gegen den damaligen
Staat Preußen gerichtete – bestehende Erbfeindschaft zwischen den beiden
Völkern Frankreich und Deutschland zu einer neuen Zusammenarbeit der beiden
Kontinental-Mächte zu entwickeln. Das schien anfangs auch
sehr gut gelungen zu sein. Denn de Gaulle stellte nicht nur durch seine Statur
an sich ein halb-teutonisches Wesen dar – nein er konnte sogar den
besiegten Nachbarn in deutscher Sprache seine Gedanken vermitteln. Dabei war dieser
Politiker bis in den Kern hinein ein französischer Patriot. Er strebte ein
Europa der Nationen an – aber nicht ein supranationales Gebilde Europa,
das sich wie die Vereinigten Staaten von Amerika als Überbau der Nationen
sehen. Außerdem war er ein
Gegner der Dollar-Hegemonie, in der er einen wirtschaftlich unbegründeten
Vorteil der Vereinigten Staaten sah. Deshalb gehörte er auch zu der
Politiker-Generation, die von der französischen Wirtschaft real geschaffene
Export-Überschüsse nicht in wertlosen US-Dollars in seiner Bilanz als
Währungsreserven verbuchen ließ, sondern diese Dollar in reales Gold umtauschen
ließ. Sein Stern begann zu
sinken, als die westliche Hegemonial-Macht die Studenten-Revolutionäre
finanzierte, damit diesem französischen Nationalist das Ende seiner Epoche
aufgezeigt würde. Durch die gleichen
Finanziers wurde übrigens nicht nur die 68er-Generation, sondern auch die grüne
Bewegung in Deutschland durch US-Kreise finanziert. Joschka Fischer und Cem Özdemir beispielsweise stehen auf einer atlantischen Payroll. Heute haben wir einen
französischen Präsidenten, der aus lauter hündischer Unterwerfung vor den
Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien vergisst, was de Gaulle
damals mühevoll aufgebaut hatte. Nun muss Marine Le Pen
von der Fronte Nationale diese Lücke zumindest beim Patriotismus schließen.
Während Nicolas Sarkozy durch seinen Vorstoß,
deutsche Gold- und Devisenreserven für die Euro-Rettung – also auch die
Rettung seines eigenen Kopfes – im Zusammenarbeit mit den
anti-französischen Hegemonialmächten USA und England zu beschlagnahmen, sich
endgültig als Soll-Bruchstelle der deutsch-französischen Achse outet. Hier wird derzeit großes
Kino präsentiert – allerdings mit schrecklichem Ausgang. Das wird der
anti-deutsch-französische Supergau werden, der Deutschland wegen des
gleichzeitigen massiven Drucks aus UK/USA nicht nur aus dem Euro drängen wird.
Sondern zu einer Partnerschaft mit Russland. Die Presse-Berichte zu der von
Gerhard Schröder initiierten Nord Stream Pipeline
zwischen Russland und Deutschland unter Umgebung des UK-Agenten Polen sprechen
diese Tage ja schon eine eindeutige Sprache. Werfen wir nun einen
Blick auf die weitere Entwicklung des gelben Metalls. Denn dieses konnte sich
gestern Abend im späten Access Handel auf bis zu $1.800 hocharbeiten. Anfang stand Gold auch
im heutigen Handel unter Druck. Während der A.M. Fix mit $1.794,00 (EUR
1.301,50) noch um zwanzig Dollar höher als vor 24 Stunden zustande kam, lag das
gelbe Metall dennoch unter der gestern Abend fast erreichten Grenze von $1.800. Auch zum P.M. Fix um
16:00 Uhr MEZ war Gold mit $1.795,00 (EUR 1.297,24) praktisch unverändert. Zum COMEX-Schluss
beendete das gelbe Metall den New Yorker Handel mit $1.798,40 knapp unterhalb
der Marke von $1.800. Im späten Access Handel
kam dann aber wieder kräftiger Druck auf, der Gold gegen 23:00 Uhr auf $1.785
zurücktrieb. Diese Kämpfe sind normal
– und zeigen, wer hier vor wem Angst hat. Wichtige Marktdaten im Überblick
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