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Bericht für den 11. November 2011 Die Goldanstiegs-Verzögerer Während die Euro-Hütte
lichterloh brennt, tritt ein Lösch-Kommando in Aktion, dass den Ausbruch eines
anderen Feuers verhindern soll – das lodernde Feuer des Goldes. Gestern konnten wir diese
staatlich organisierte Feuerwehr wieder bei einer ihrer vielen Einsätze der
letzten Zeit beobachten: Kurz vor dem gestrigen P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ stand
Gold noch oberhalb der Marke von $1.770. Dann brach der Kurs innerhalb von
dreißig Minuten um über $35 ein. Der P.M. Fix lag mit $1.756 in etwa in der
Mitte. Der Euro, der im Übrigen
meiner Meinung nach rückstandsfrei beseitigt werden muss, ist
den Finanz-Oligopolen in New York und London doch so wichtig, dass man dafür
das Gold-Kartell einsetzen müsse. Bislang war dessen Aufgabe eher die Rettung
des US-Dollars als Weltleitwährung. Aber die Zeiten ändern
sich – und damit auch das Aufgabenfeld dieser Eingreiftruppe, die das staatliche Falschgeld-Monopol möglichst für alle Ewigkeit
aufrecht erhalten möchte. Natürlich würde man
gerne noch stärker drücken, aber leider, leider wären die Nebenwirkungen
insbesondere für die Aktien-Märkte so fatal, als würde man den Teufel mit dem
Beelzebub austreiben. Und so sehen wir eben diese kurzweiligen Kursmuster, die
schon seit Monaten ihren Schrecken für echte Gold-Investoren verloren haben. Heute ging es wieder
aufwärts. Zum Vormittag und frühem Nachmittag hat das gelbe Metall sein
Kurs-Niveau zwischen $1.760 und $1.770 wiedergewinnen können. Der A.M. Fix kam
mit $1.764,00 (EUR 1.294,39) mit leichten Verlusten (zwei Dollar) gegenüber dem
Vortag zustande. So wie es um den P.M. Fix
gestern abwärts ging, in genau der gleichen Formation ging es heute –
allerdings weniger steil – wieder aufwärts. Der P.M. Fix lag mit
$1.773,00 (EUR 1.295,29) um $17 höher als noch vor 24 Stunden. Im Anschluss stieg der
Preis des gelben Metalls weiter an und stoppte erst an der Marke von $1.790.
Das Gold-Kartell setzte diese Woche alle Kräfte daran, die Marke von $1.800 zu
verteidigen. Das gelang ihm auch heute trotz des kräftig fallenden
US-Dollarindex (USDX). Zum COMEX-Schluss
stand Gold bei $1.787,40 (EUR 1.300,59) –
praktisch auf dem Schluss-Niveau des Mittwochs. Ein Plus von $27 gegenüber dem
gestrigen COMEX-Schlusskurs. Wichtig: Euro-Gold
schloss knapp oberhalb der Marke von 1.300 Euro die Feinunze. Der USDX gab um kräftige
0,8 Punkte auf 76,9 nach. Schuld war der Euro, der fast 1,2 Prozent gegenüber
dem US-Dollar zulegen konnte. Angeblich, weil die italienischen Politiker nun
den Spardiktaten aus Brüssel und Frankfurt Folge leisten. Bei unveränderten
Real-Renditen der 10-jährigen US-Treasury Notes (2,1
Prozent) sank der Quotient aus dem USDX und den Real-Renditen um 0,4 Punkte auf
36,6. Der Euro wird uns die
nächste Woche wieder genug Themen liefern. Wichtige Marktdaten im Überblick
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