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Bericht für den 25. November 2011 Trotz Thanksgiving
wird weitergedrückt Wegen eines Feiertages
in den Vereinigten Staaten (Thanksgiving) war die
COMEX gestern geschlossen. Da ich außerdem gestern und heute in Belgien war,
musste der Bericht vom Donnerstag leider ausfallen. Ein elektronischer Handel
fand zwar bis 19:00 Uhr MEZ statt – aber mit stark vermindertem Volumen. Eigentlich verläuft der
Handel am Donnerstag und dem nachfolgenden Freitag ruhig. Viele Händler nehmen
das verlängerte Wochenende frei. Das konnten wir am Donnerstag beobachten.
Allerdings nicht am heutigen Freitag. Denn wie die letzten
Tage üblich, begann die Goldpreis-Drückung im Londoner Edelmetall-Handel. Das
Gold-Kartell muss also immer noch über größere Mengen physischen Goldes
verfügen, das an der LBMA auf den Markt gekippt wird. Der A.M. Fix um 11:30
Uhr wurde bei $1.676,00 (EUR 1.263,85) festgestellt. Gegenüber dem Vortag
gingen $23 verloren. Auf diesem Niveau konnte
sich das gelbe Metall kurz vor dem P.M. Fix wieder etwas stabilisieren. Mit
$1.692,50 (EUR 1.270,26) konnte sich Gold intraday
zwar wieder um fünfzehn US-Dollar befestigen. Aber im 24-Stundenvergleich
gingen sieben Dollar verloren. Durch den weiter stark
nachgebenden Euro stieg Euro-Gold jedoch in dem gleichen Zeitraum um dreizehn
Euro an. In der Folge versuchte
Gold zwar einen Ausbruch in Richtung der Marke von $1.700. Dieser scheiterte,
weil der Preis nicht über $1.698 steigen durfte. In der Folge wurde wieder auf
den Goldpreis gedrückt und mit $1.680,50 ging das gelbe Metall aus dem COMEX-Handel auf demselben Niveau, wie es gestartet war. Der US-Dollarindex (USDX)
legte um 0,8 Punkte auf 79,7 zu. Bei Real-Renditen von 2,0 Prozent für
10-jährige Treasury Notes steht der Quotient aus beiden Werten mit 39,9 Punkten
weiterhin auf einem sehr hohen
Niveau. Für die weitere
Preisentwicklung bei Gold & Co lautet die Preisfrage: Wie viel
italienisches Gold oder Gold aus Beständen der Notenbanken der anderen Euro-Länder
kann das Gold-Kartell für seine Drückung noch einsetzen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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