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Bericht für den 28. November 2011 Die Währungs-Zersetzer aus
Frankfurt und Berlin Angela Merkel scheint
die Gefahr der unbegrenzten Haftung Deutschlands, welche die Habenichtse im
Euro-Südraum zwecks Fortsetzung ihres Lebens-Standards auf Kosten Deutschland
für ihre Schuldscheine fordern, erkannt zu haben. Alle Versuche der
Euro-Politiker, Deutschland dieses Instrument der fortgesetzten Versklavung mit
anderen Mitteln unter den Begriffen Euro-Bonds, Stabilitäts-Bonds und heute nun
Elite-Bonds schmackhaft zu machen, führten bislang zu Dementis aus Berlin. Dabei erinnert man sich
wohl an die folgende Aussage, die der luxemburgische Euro-Gruppenchef Juncker im Jahre 1999 über die politische Vorgehensweise
der EU verlautbaren ließ: Wir beschließen etwas, stellen
das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann
kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht
begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für
Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. Inzwischen scheint man
dies in Berlin doch begriffen zu haben und wehrt sich zumindest mit Dementis. Dabei wird die
geldpolitische Zangenbewegung, die derzeit aus Berlin – wegen der
Ablehnung des Rettungsfonds und anderer deutscher Haftungsmechanismen für die
Euro-Staaten in unbegrenztem Umfang – und Frankfurt-Bornheim – wegen
der Ablehnung des praktisch unlimitierten Ankaufs von Staatsanleihen der PIIGS
durch die EZB – geführt wird, zwangsweise zu einem Ende des Euros
führen. Der erste Bluff der
Alternativlos-Fraktion, bestehend aus den Kostgängern des EU-Raums und den
Oligopolen des angloamerikanischen Bankensystems, im Euro-Poker ist nämlich
schon geplatzt: Man wollte Deutschland mit der Beschwörung der Gefahr eines
Sofort-Zusammenbruchs des Euro-Raum die Zusage zu den Euro-Bonds abpressen. Aber in Berlin hat man
das Thema anscheinend erst einmal ausgesessen und es gab – surprise, surprise – doch
keinen Euro-Zusammenbruch. Noch nicht einmal einen größeren Kursverlust
gegenüber dem US-Dollar. Wie ich wenige Tage vorher schon vermutet habe, will
man den Euro dann doch nicht crashen lassen. Und auch der Versuch,
Deutschland mit dem fortgesetzten Scheitern von dessen Bond-Versteigerungen
weich kochen zu wollen, könnte als Schuss nach hinten losgehen. Denn wenn der
deutsche Finanz-Minister als ersten Akt der Selbstverteidigung bei
Geld-Knappheit die Zahlungen an die EU-Parasiten in Brüssel einstellen würde,
dann werden aus den Welt-Regierungs-Tigern schnell um ihre Existenz bettelnde
Bettvorleger. Das derzeitige Verhalten
aus Berlin und Frankfurt-Bornheim macht eigentlich nur Sinn, wenn Deutschland
gezielt als Währungs-Zersetzer den Euro zerstören will. Sollten sich Angela
Merkel und Jens Weidmann nun der Gruppe der Gold-Investoren angeschlossen
haben? Diese Gruppe der Smart Investors tauscht derzeit ihre wegen fehlender
Nachschuldner praktisch wertlos gewordenen Euro-Vermögen in Gold und Silber um.
Dafür erhalten sie zumindest für ihre echte Leistung wieder echtes Geld. Ich habe in meinem
Vortrag auf der Edelmetall-Messe Anfang des Monats in München darauf
hingewiesen, dass die aufgrund des Maastricht-Vertrages im Februar 1992 aufgegebene
Deutsche Mark quasi eine Fortsetzung der Reparations-Politik des Diktats von
Versailles im Juni 1919 unter dem Deckmantel der späteren Gemeinschafts-Währung
Euro bedinge. Folglich würde ein
Scheitern des Euros auch das Ende der indirekten Reparations-Zahlungen bedeuten,
die Deutschland seit vielen Jahren für reale Waren und Dienstleistungen gegen
virtuelle Euros erbringen muss. Nun, diese Kette ist ja zwischenzeitlich
gebrochen, so dass man die virtuellen Euros Deutschland nur noch damit
aufzwingen kann, in dem der deutsche Steuerzahler für seine eigenen
Scheinvermögen ins Obligo genommen wird. Was für ein durchsichtiges
Schmieren-Theater, das hier aufgeführt wird. Nun, die Gruppe der
Edelmetall-Investoren hat diesen Betrug wohl als erstes erkannt – ob
analytisch-exakt oder einfach aus dem Bauch hinaus ist eigentlich egal
– und betreibt mit jedem Kauf von Gold & Silber gegen Euros passiven
Widerstand gegen diese Versailles 2.0 Reparations-Politik. Steckt in Merkel &
Weidmann doch ein Funken des damaligen Reichsbank-Präsidenten Hjalmar Schacht,
der mit der Politik der Hyperinflation 1923 die deutsche Industrie von den
Schulden des Ersten Weltkrieges befreien und darüber hinaus die Aussetzung der
Reparations-Zahlungen erwirken konnte. Und in der zweiten Phase
mit Finanz-Innovations-Produkten wie Mefo-Wechseln
die Wiederaufrüstung Deutschlands trotz des Gold-Standards bewerkstelligen
konnte. Der wahre Gegner
Deutschlands gegen die vermutete Politik der Währungs-Zersetzung kommt aus den
USA. Dort versucht man
derzeit, die in der CDU/CSU arg ramponierte Atlantik-Brücke wiederaufzubauen.
Denn die ex-Atlantiker Friedrich Merz, Roland Koch,
Christian Wulff und zuletzt Karl-Theodor zu Guttenberg wurden unter Merkel
entweder weggemoppt oder auf Versorgungs-Posten abgeschoben. Guttenberg scheint
inzwischen wieder reif für einen Wiedereintritt in die deutsche Politik. Das
ist sicherlich kein Zufall. Die letzten verbliebenen
Atlantiker in führenden Positionen sind übrigens
Führungs-Persönlichkeiten der Grünen. Dazu gehört nicht nur ein Joschka Fischer,
der nach erfolgreicher Außenpolitik im Interesse seiner amerikanischen Auftraggeber
inzwischen einen gutdotierten Versorgungs-Posten in den Vereinigten Staaten
erhalten hat. Nein, auch Cem Özdemir, der wegen einer
Meilen-Affäre eigentlich schon für politisch tot erklärt wurde, wurde in den
USA wiederaufgerichtet und durfte dann für Höheres berufen wieder in die
deutsche Politik eintreten. Das passt, wenn man die
Kriegs-Rhetorik der Grünen zum Libyen-Einsatz und zur Euro-Rettung mittels
Euro-Bonds betrachtet. Keine deutsche Partei ist derzeit so US-ergeben.
Von dieser Seite wird
nun der wahre Druck auf Deutschland aufgebaut. Abgesehen von Presse, Funk und
Fernsehen der Atlantiker, repräsentiert durch die
Medien-Mogule Hilde Springer, Rupert Murdoch und John C. Malone. Das Springer-Blatt WELT
hat in seinem heutigen Beitrag unter dem Titel Die Deutschen werden zum Punchingball Europas
wieder einmal den US-duckmäuserischen Vogel mit der folgenden Bemerkung
abgeschossen: Was den USA nach dem Krieg mit den
Deutschen widerfuhr, könnte uns nach der Euro-Krise von unseren Nachbarn
entgegenschlagen: Undankbarkeit für die Rettung. Die ausgebombte
Zivilbevölkerung, die durch diese befreienden Massen-Bombardements Freunde,
Verwandte und die eigene Familie verloren haben, werden es den Vereinigten
Staaten sicherlich im Interesse ihrer Rettung gedankt haben. Dieser Zynismus ist
nicht nur unerträglich, sondern projiziert auf Deutschlands Beitrag zur
Euro-Rettung hieße das, dass sich unsere Nation zurück zu den Sekundärtugenden
eines KZ-Wärters entwickeln müsse. Euro-Land – ein
großes Lager der Schuld- und Zinsknechte mit der Inschrift Der Euro macht frei. Diese Währung
muss möglichst schnell rückstandsfrei beseitigt werden, bevor wir damit noch
größeren Schaden anrichten. Wichtige Marktdaten im Überblick
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