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Bericht für den 29. November 2011 Der Goldzug kommt langsam wieder
in Bewegung Die Aktien-Märkte
bewegen sich wieder nach oben, Italien und Belgien können ihre Staats-Anleihen
in vollem Umfang platzieren. Und gestern machten auch die Edelmetalle einen Satz
nach oben. Die Notenbanken fluten
die Märkte mit Liquidität. Gestern bewegten sich
die Tages-Aufschläge beim Gold zwischen $22 zum Londoner P.M. Fix und $38 zum
A.M. Fix. Selbst das die letzten Wochen etwas im Abseits stehende Silber konnte
kräftig zulegen – sogar kräftiger als das gelbe Metall. Heute früh setzte sich
die positive Grundtendenz beim Gold im asiatischen Handel fort. Dies ist
eigentlich ungewöhnlich nach dem starken Anstieg des gestrigen Tages. Das
Kartell hat zwar in der Phase zwischen dem Ende des asiatischen Handels und dem
Beginn des Londoner Vormittags-Handels versucht, das gelbe Metall ins negative
Terrain zu drängen. Dieser Versuch misslang allerdings. Zum A.M. Fix stand Gold
mit $1.717,00 (EUR 1.278,67) um drei Dollar höher als
noch am gestrigen Tag. Zu große Schwankungen
ließ man heute prinzipiell nicht zu. Aber der zweite Versuch der Drückung unter
die Marke von $1.710 ging nach Eröffnung des Handels an der New Yorker COMEX
ebenfalls schief. Denn zum P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ stand Gold dann plötzlich
wieder knapp zwanzig Dollar über dem bislang ausgewiesenen Preis-Niveau in New
York: $1.717,00 (EUR 1.287,69) lautete der das Fixing
– ebenfalls ein Tagesgewinn von drei Dollar. Im restlichen
Handelsverlauf drückte man zwar erneut – nun bereits zum dritten Mal –
auf den Goldpreis. Aber das gelbe
Metall konnte sich mit $1.716 zum Schluss des Handels an der COMEX wieder
erholen – ein Plus von fünf Dollar. Der Euro musste im Laufe
des Tages einen Großteil seiner gegenüber dem US-Dollar erzielten Gewinne
wieder abgeben. Dadurch sank der US-Dollarindex (USDX) heute um nur 0,3 Punkte auf
79,0. Die Real-Renditen der
10-jährigen US-Staatsanleihen verharrten erneut wie festgenagelt bei 2,0
Prozent. Der von mir ermittelte Quotient aus dem USDX und den Real-Renditen der
Treasury Notes steht mit 39,5 immer noch im dunkelgrünen Bereich für den
US-Dollarraum. Obwohl er heute 0,2 Punkte abgeben musste. Sobald dieser
Quotient unter Druck kommen sollte, wird Gold die in den letzten Wochen
gesehenen Verluste schnell wieder wettmachen können. Wenn nicht ein erneuter Defla-Schock käme, dann würde dies auch dem Silber wieder
einen Boost geben. Mit einem
52-Wochenzuwachs von $350 oder knapp 26 Prozent hat Gold noch etwas Spielraum
nach oben, wenn man die bisher gut vom Gold-Kartell kontrollierte Grenzen für
einen Anstieg von 30 Prozent pro Jahr zugrunde legt. Der Goldzug kommt
langsam wieder in Bewegung. Wichtige Marktdaten im Überblick
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