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Bericht für den 7. Dezember 2011 Gold-Kartell erneut gescheitert Es läuft derzeit nicht
nach Plan – für das Gold-Kartell. Gestern musste man viel physisches
Material insbesondere zum Londoner Nachmittags-Handel in den Markt pumpen, um sein Drückungs-Ziel erreichen zu können. Und prompt
stieg der Kurs des gelben Metalls an der New Yorker Future-Börse
nach Schluss des Londoner Handels wieder kräftig an. Heute früh in Asien
pendelte der Goldkurs weiterhin um die Marke von $1.730, auf der er gestern
Abend in New York den Handel beendete. Zum Londoner
Vormittags-Handel kam auch keine richtige Lust auf, sich
entweder auf der Long- oder Short-Seite zu
positionieren. Der A.M. Fix war mit $1.731,00 (EUR 1.289,96) deshalb
unspektakulär. Aber das gelbe Metall konnte sich zumindest innerhalb der letzten
24 Stunden um elf Dollar erholen. Nachdem man diese
physische Marke wohl mangels verfügbaren physischen Goldes hat ziehen lassen,
kam der erste richtige Druck im frühen Nachmittags-Handel auf. Zur Eröffnung
des Handels an der New Yorker COMEX wurde Gold dann bis auf $1.721 gedrückt.
Dieser Kurs markierte allerdings am heutigen Tag den Tiefstand – Pech für
das Gold-Kartell. Eine halbe Stunde nach
Erreichen des Tiefpunktes schoss Gold plötzlich um fünfzehn US-Dollar nach
oben. Dieses Niveau konnte auch über den Londoner P.M. Fix gerettet werden.
Dieser kam nämlich stark mit $1.735,50 (EUR 1.297,38) zustande. Der Anstieg um
$28 im Vergleich zu gestrigen P.M. Fix macht deutlich, dass
das Kartell ohne ausreichende Mengen physischen Goldes auch nur ein Papiertiger
ist. Im Anschluss hat man
erneut versucht, den Preis unter die Marke von $1.730
zu drücken. Das gelang jedoch nur für wenige Minuten, so dass der Kurs sich im
Anschluss wieder schnell auf $1.735 stabilisieren konnte. Eine Stunde vor Schluss
des COMEX-Handels kam dann wieder Kaufstimmung auf,
und Gold erreichte sogar die Marke von $1.740. Ein Tagesgewinn von zwölf
US-Dollar. Gold ist derzeit nicht
nur teurer wie das weitaus seltenere Industriemetall Platin. Der Abstand
beträgt inzwischen schon über $200 pro Feinunze. Aber auch das bislang teuerste
Edelmetall der Welt, Rhodium scheint mit $1.550 weiter auf dem Weg nach unten.
Im Jahr 2008 wurden für Rhodium in der Spitze bis zu $10.000 bezahlt, beim Platin waren es damals bis zu $2.250. Gold konnte in
dem Jahr nur auf maximal $1.000 steigen. Dafür konnte Palladium
heute um sieben Prozent im Wert zulegen. Sind dort vielleicht die Drücker in
eine Short-Squeeze-Falle getappt, weil sie weder
Kontrolle über das Hedge-Buch noch die Finanzen der
Palladium-Minen haben? Wichtige Marktdaten im Überblick
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