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Bericht für den 15. Dezember 2011 Wenn die Oberen von
Friedenswährung reden, weiß das gemeine Volk ... Wie hat man uns von
Seiten der Politik doch vor der Euro-Einführung weismachen wollen: Die
gemeinsame Währung fördere die Integration zu einem gemeinschaftlichen Europa,
im dem es keinen schlechter gehen soll, aber vielen besser. Der letzte Halbsatz
bezog sich zwar auf die blühenden Landschaften in Mitteldeutschland –
aber der Bimbes-Kanzler hatte seinerzeit ja viele
visionäre Vorstellungen in der Öffentlichkeit ausgelebt. Von der
friedensstiftenden Währung hatte seinerzeit kein Politiker geredet, denn man
wusste nach Jahren der sozialistischen Schulerziehung durch die Generation der
68er im Westen, dass man sich dann im Deutschunterricht an einen der damaligen
Lieblingsautoren, Bertold Brecht, nur zu gerne erinnert fühlte: WENN DIE OBEREN VOM
FRIEDEN REDEN WEISS DAS GEMEINE VOLK DASS ES KRIEG GIBT. WENN DIE OBEREN DEN
KRIEG VERFLUCHEN SIND DIE GESTELLUNGSBEFEHLE
SCHON AUSGESCHRIEBEN. DIE REGIERUNGEN SCHREIBEN
NICHTANGRIFFSPAKTE KLEINER MANN SCHREIBE DEIN TESTAMENT DIE OBEREN SAGEN: ES GEHT IN DEN RUHM. DIE UNTEREN SAGEN: ES GEHT INS GRAB. Wie gut, dass wir uns
heute wieder an den Vorzeige-Sozialisten Brecht erinnern, wenn die heutigen
68er-Oberen in führenden Positionen von Politik, Medien, Wissenschaft und auch
Banken und Wirtschaft von der Friedens-Währung reden. Oder die Rettung des
Euros zu einer Frage von Krieg und Frieden verklären. Ob in Talk-Shows, in
Zeitungs-Berichten, in Parlaments-Debatten oder als Kommentare unseren
öffentlich-rechtlichen Anstalten (die deutsche Sprache ist einfach perfide
perfekt – denn in einer Anstalt soll man sich eben nicht so anstellen;
wie beispielsweise in der Irren-Anstalt). Wenn man die
Euro-Verteidigung ausruft, und keiner aus der Gemeinschaft der gemeinsamen
Währung verstoßen wird. Der Bürger schreibt
heute nicht sein Testament, sondern sein Vermögen ab, das er sich
jahrzehntelang bei der Arroganz-Versicherung erspart hat. Und je mehr
Volksvermögen zum Ruhm der EU-Diktatoren für die Euro-Rettung verheizt wird,
desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur der Euro kollabiert,
sondern uns diese Esperanto-Währung wie die sinkende Titanic in einem riesiger
Strudel gemeinsam in den Abgrund reißt. Wie krass, wenn man sich
als politisch Rechter nun der Demagogie der alten Linken bedienen muss. Ich
jedenfalls habe meine politische Gesinnung über die letzten Jahrzehnte nicht
wesentlich geändert. Kann es sein, dass sich die alt-68er Wölfe nur den
konservativ-liberal-bürgerlichen Schafspelz übergezogen haben? Eine FDJ-Funktionärin
mit Schwerpunkt Agitation und Propaganda nun als Chefin einer
christlich-konservativen Partei. Ein alt-Maoist ist konservativer
EU-Kommissionspräsident. Ein Gremium von Politbüro-Mitgliedern, die
weltumspannend im Spinnennetz der Zentralbanken über das Heil und Unheil
unserer Vermögen entscheiden können. Wirtschafts-Kapitäne, die ihr Schiff in
unruhiges Gewässer lenken, weil dann der Bonus höher ausfällt – das
Schiff gehört ja schließlich nicht ihnen. Die Krypto-Maoisten
haben schon lange die Macht unter sich aufgeteilt. Im neuen Volkskongress
– sorry ich meine natürlich den Deutschen
Bundestag – wird gemeinsam auf Linie der Block-Parteien abgestimmt und
sich selbst zugeklatscht. Wo sind sie denn, die
heutigen Patriarchen, gegen deren altbackene Art wir damals gekämpft haben.
Heute sind es die Aussitz-Politiker, die ihre Gegner ist die Existenzlosigkeit
verbannen. Was ist aus den ehemaligen Kapitalisten geworden, die ihre Arbeiter
zu ihren eigenen Nutzen ausgebeutet haben: Um Staatsknete winselnde
Banken-Vorstände, die noch nie in ihrem Leben etwas sinnvolles produziert
haben. Geschweige denn eigenes Kapital besitzen. Oder die Blockwarte von
gestern, die heute als grünes Gewissen den Nachbarn überwachen, ob er seinen
Müll wirklich umweltgerecht in die richtige Tonne entsorgt. Welch ein erbärmliches
Bild uns diese C-Klasse Schauspieler täglich vorführen. Und selbst wenn wir die
Glotze entnervt ausschalten, läuft dieses Programm einfach weiter ... Wichtige Marktdaten im Überblick
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