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Bericht für den 29. Dezember 2011 Gold-Kartells Liebling:
Umsatzschwache Märkte Der Abwärtstrend bei den
Edelmetallen setzte sich heute ungebremst fort. Diesmal konnten Euro und die
Aktienmärkte nicht als Erklärung hinhalten – der US-Dollarindex (USDX)
sank leicht um 0,2 Punkte auf 80,4. Die Real-Renditen der 10-jährigen Treasury
Notes tendierten bei 1,9 Prozent unverändert. Zum Jahresende müssen Future-Kontrakte an der New Yorker COMEX auf das neue Jahr
übergerollt werden. Unter bestimmten Markt-Konstellationen nutzt das
Gold-Kartell diese Situation für sich aus, um einen Preisrutsch zu provozieren.
Das kann aber nicht als alleinige Erklärung dienen, zumal diese Situation ja am
Ende des letzten Jahres nicht aufgetreten ist. Es scheint also ein
mächtiges Ereignis vor uns zu stehen – und das Gold-Kartell möchte wohl
ausreichenden Abstand für eine bevorstehende Preisexplosion bei den
Edelmetallen generieren. Die derzeit sehr umsatzschwachen Märkte zwischen
Weihnachten und Neujahr machen es dem Gold-Kartell ja relativ einfach, den
Preisrutsch praktisch aller Edelmetalle mit Einsatz von relativ wenig Material
zu bewerkstelligen. Zum A.M. Fix gab Gold um
$47 auf $1.537,50 nach. Auch zum Nachmittags-Handel ließ der Druck nicht nach, was man an den Notierungen des P.M. Fixes ablesen konnte:
$1.531,00 (EUR 1.184,16), das heißt also ein Minus von vierzig Dollar innerhalb
von 24 Stunden. Zum COMEX-Schluss
konnte sich das gelbe Metall dann wieder etwas erholen. Trotzdem blieb auf
Tagesbasis mit $1.540 ein Verlust von $23. Silber ging es noch
schlechter: Zum Londoner Fixing stand das die letzte Zeit arg gebeutelte Metall
bei $26,16 (EUR 20,33) und damit $2,49 niedriger als
noch am Vortag. Die sowieso dieses Jahr
schlecht performenden Metalle Platin und Palladium
bekamen auch ihr Fett ab: Zum P.M. Fix stand Platin mit $1.354,00 (EUR 1.050) um $54 niedriger als noch vor 24 Stunden. Bei Palladium
mit $630,00 (EUR 488,55) betrug dieser Verlust sogar $25. Mein traditionell zum
letzten Handelstag des Jahres durchgeführter Jahresrückblick für Gold &
Silber wird in diesem Jahr nicht besonders positiv ausfallen. Zu groß war der
von dem Gold-Kartell im Anschluss an den letzten EU-Rettungsgipfel angerichtete
Schaden an den beiden traditionellen Geld-Metallen Gold und Silber. Jedenfalls scheinen die
bisherigen Investoren ihren Edelmetallen die Stange zu halten und sich nicht
durch diese durchsichtigen Aktionen aus dem Markt drängen zu lassen. Die
Verkaufsneigung befindet sich weiterhin auf dem Tiefpunkt – abgesehen von
den Bürgern, die ihr Altgold zur Aufrechterhaltung ihres Lebens-Standards
sowieso verkaufen müssen. Käufer von physischem
Gold und Silber sind für unser durch ein Politbüro von Notenbankern zentral
gelenktes Währungs- und Finanzsystem und unsere Block-Politiker sowieso unerwünschte
Untergrund-Kämpfer, die noch zusätzlich an den Fundamenten des sowieso schon
maroden Systems ihr Zerstörungswerk vollbringen. Da müssen wir einfach ab und
zu mit solchen Kommando-Aktionen wie die der letzten Wochen und Monate rechnen. Aber während unsere
abgehalfterten Eliten noch in den Sälen ihre angeblichen Errungenschaften beim
Export und den Arbeitslosenzahlen feiern, brennt es
vom Fundament bis in die unteren Stockwerke dieses Gebildes inzwischen
lichterloh. Wichtige Marktdaten im Überblick
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