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Bericht für den 1. Dezember 2011 Wenn Frankreich und Deutschland
sich streiten – freut sich ... Goldman Sachs Europa gleicht derzeit
einem wilden Hühner-Haufen, in dem jedes Huhn nicht nur wie wild herumflattert,
sondern auch auf die anderen Mitglieder der Sippschaft einhackt. Noch nicht
einmal die beiden Alpha-Tiere dieses Rudels – Frankreich und Deutschland
– schaffen es, eine gemeinsame Position zu erarbeiten. Nicolas Sarkozy hat im Mai letzen Jahres während der ersten
Euro-Krise Angela Merkel vor versammelter EU-Mannschaft gedemütigt.
Gleichzeitig hat er sich selbst zum König der Bettler im Euro-Raum ernannt und
sieht sich als das soziale Gewissen, welches den Nordländern ungehemmt in die
Brieftasche greifen möchte. Diese Unverfrorenheit kennen wir ja bereits zur
Genüge von den Funktionären des sozialpolitisch-industriellen Komplexes in
Deutschland, die es auch für eine Selbstverständlichkeit halten, dass die
Leistungsträger immer mehr zahlen müssen, während sich immer mehr
Sozial-Schmarotzertum im Land breit macht. Wobei die größten Nutznießer dieser
Entwicklung die Funktionäre selbst sind, die Gehälter und Zusatzleistungen wie
luxuriöse Autos für sich beanspruchen wie damals die Feudalherren. Aber das Elefantengehirn
Merkel vergisst nicht. Und dass sie in der Lage ist, ihre Rache in Taten
umzusetzen, sieht man an der Reihe weggemoppter
CDU-Funktionäre. Ihre Trophäen-Sammlung umfasst inzwischen das (ehemalige) Who is Who
der Union. In den letzten Wochen
und Monaten änderte sich das ausgeglichene Verhältnis zwischen Deutschland und
Frankreich jedoch zu Lasten des Nachbarn westlich des Rheins. Angela Merkel
ließ die versammelte Bettlerschaft bestehend aus EZB,
IWF, EU-Kommission nebst dem umtriebigen Franzosen in Berlin antanzen. Aus dem
Versuch, gemeinsam an die Geldbörse Deutschlands zu gelangen, wurde immer mehr
ein Gang nach Canossa. Da half es auch nicht
mehr, wenn Frankreich in EU-internen Zirkeln – sogenannten Kungel-Runden
– Mehrheiten gegen Deutschland geschmiedet hatte. Denn alle Vorschläge,
kamen sie von Frankreich, der EU-Kommission, dem IWF und selbst aus den USA und
UK, die an die angeblich so prall gefüllte Brieftasche der Deutschen heran
wollten, mussten sich einen Korb von Angela Merkel holen. Zwischen Merkel und Sarkozy geht es derzeit zu, wie in der Endphase eine
längeren Ehe: Gemeinsamkeiten findet man nicht mehr, weil sich jeder misstraut.
Und jede Chance wird genutzt, den anderen möglichst öffentlichkeitswirksam in
die Pfanne zu hauen. Wenn Zwei sich streiten,
freut sich sprichwörtlich der Dritte: Und das ist Goldman Sachs, die derzeit
nicht nur die EZB in Form des Präsidenten übernommen haben. Sondern mit den
beiden Technokraten an der Spitze der Regierungen in Griechenland und Italien
ihre Reichsprotektoren installiert haben. Wenn Frankreich nicht aufpasst, dann
bekommt es an seiner Spitze ebenfalls einen solchen Goldman Sachs-Alumni
verpasst. Vielleicht kapieren
jetzt Deutschland und Frankreich, warum der Euro möglichst schnell
rückstandsfrei beseitigt werden müsse. Wenn erst Frankreich Goldman
Sachs-Protektorat wird, dann ist Deutschland vor diesem Kraken auch nicht mehr
sicher. Die Bundesbank nebst Bundesregierung scheinen ja schon eine Politik der
Währungs-Zersetzung zu betreiben. Dem sollte sich Frankreich anschließen.
Immerhin brauchen die eine Abwertung von 20-30 Prozent gegenüber der deutschen
Industrie, um wieder konkurrenzfähig zu werden. Das richtige Instrument dafür
ist eine eigene Währung. Beim Gold ging es heute
Vormittag weiter positiv voran. Der A.M. Fix stand mit $1.750,00 (EUR 1.298,03)
einige Dollar höher als zum gestrigen COMEX-Schluss.
Und auf Tagesbasis konnte das gelbe Metall im physischen Handel sogar $46
zulegen. Der P.M. Fix mit
$1.752,00 (EUR 1.297,87) markierte mit einem 24-Stundenplus von sechs Dollar
den Tages-Höchststand. Danach verfiel der Goldpreis stetig bis zum COMEX-Schlusskurs von $1.736,40 (EUR 1.289,54). Oder zehn
US-Dollar gegenüber der gestrigen Notierung. Warum? Auf dem
Termin-Kalender des Gold-Kartells steht morgen um 14:30 Uhr MEZ die monatliche
Verkündigung der US-Arbeitsmarktzahlen für den Monat November. Je stärker die
Drückung vor diesem Termin, desto schlechter werden die Zahlen wohl ausfallen.
Wir haben die letzten Wochen schon genug Äußerungen der Auguren über uns
ergehen lassen, welche die Euro-Krise vorsorglich für schlechte
US-Wirtschaftsdaten verantwortlich machen wollen. Wichtige Marktdaten im Überblick
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