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Bericht für den 19. Januar 2012 Europäer sind lernfähig – Zumindest bei der
Goldpreis-Drückung Auch wenn das bestimmte europäische Kreise nicht gerne
hören mögen, die in dem anglo-amerikanischen System
die Wurzel alles Üblen auf der Welt zu erblicken glauben: Der Euro-Tod wird
derzeit im Wesentlichen durch Aktionen, die von der FED entweder direkt
ausgehen oder durch sie gesteuert werden, herausgezögert. Da läuft keine konzertierte
Aktion der Wallstreet oder Londoner City gegen die armen Europäer – das
ist dumme Propaganda, die man uns in den Medien gerne auftischen möchte. Die
Amis sind ganz einfach daran interessiert, dass mit dem Euro nicht ihre eigene
Währung den Bach herunter geht. Nachdem die Bundesbank Hart-Euro-Politik ein in
vielen Teilen im weltweiten Vergleich gar nicht so schlecht dastehendes Europa
fast in die Katastrophe geführt hatte, haben die Amerikaner nun mit ihren
Goldman Sachs-Gehilfen in EZB und Regierungen die Macht an sich gerissen. Der
EFSF und der die Völker Europas noch viel stärker unterjochende ESM war eine
Erfindung aus Frankfurt – und nicht von elitären Clubs, die von der
Westküste der USA die Welt kontrollieren wollen. Dass die führenden Köpfe der
Bundesbank letztendlich über die Klinge springen mussten, ist ihrer eigenen
Fehleinschätzung der Lage zu verdanken. Ich hoffe, dass man in Frankfurt-Ginnheim
zumindest seine Gold-Vorräte gesichert hat. Nicht dass der Hausherr in dem
Hochhaus an der Gallusanlage noch auf die Idee kommt, auch das Bundesbank-Gold
zu verschachern. Und siehe da – es funktioniert plötzlich doch
ohne permanente Rettungs-Gipfel. Keiner sieht mehr Merkel und Sarkozy als die treibenden Figuren der jetzt mehr im
Hintergrund ablaufenden Euro-Rettungen. EFSF und ESM – was ist das noch? Natürlich lassen die Goldman Sachs-Schergen ihre
Opfer gehörig leiden: Für die erfolgreiche Herauszögerung der Euro-Pleite
werden die Gold-Vorräte insbesondere von Italien und Frankreich abgegriffen.
Für die Euro-Eliten, die man fast flächendeckend als Geflecht eines neuen
sozialistischen Blockparteien-Wesens in den Euro-Ländern findet, erscheint
dieses Vorgehen natürlich alternativlos. So ist es nicht verwunderlich, wenn die Amerikaner
den Europäern derzeit freien Lauf bei ihren Stabilisierungs-Aktionen lassen, zu
denen auch die Goldpreis-Drückung gehört. Selbst den US-Dollar lässt man
gegenüber den Euro fallen, obwohl die derzeitige Situation der Euro-Zone
eigentlich eine entgegen gesetzte Preisentwicklung vermuten ließe. Während Gold in US-Dollar zum heutigen Handel
weitgehend stabil tendierte, fiel der Euro-Goldpreis im Laufe des Tages unter
die Marke von EUR 1.280. Man kann mit der starken Kraft der Notenbanken einfach
nicht kurzfristig in Assets investieren, die auf der
Todesliste der Politiker und Notenbanker stehen. Diese Parteien haben immer
noch die Kraft, den Markt in genau die diametrale Richtung zu bewegen, wie es
eigentlich logisch wäre. Natürlich sehen die selbst gold- und geldlosen
Kommentatoren der Finanzhuren-Presse darin ein Signal des Platzens der
Goldblase. Aber die waren in der Vergangenheit ahnungslos, sind heute ebenfalls
ahnungslos und werden auch in der Zukunft ahnungslos bleiben. Wichtige Marktdaten im Überblick
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