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Bericht für den 22. Februar 2012 Short-Schlachtung kurz vor COMEX-Ende Das Gold-Kartell ist schon teuflisch – erst
lässt man den auf sinkende Goldpreise spekulierenden Shorts den Glauben, Gold
würde heute wieder unter die Marke von $1.750 gedrückt werden können. Und dann
lässt man das gelbe Metall wenige Minuten vor COMEX-Schluss
auf bis zu $1.770 ansteigen. Auf der anderen Seite zeigt man das wahre Ich.
Schließlich sitzen die größten Satanisten an der Spitze der Geschäfts- und
Investment-Banken in New York und London. Mit der Politik haben sie einen
faustischen Pakt geschlossen – sie finanzierten den Wählerkauf auf Pump
und die Banken fordern jetzt in der Krise ihren Tribut von der Politik durch
vollständige Unterordnung. Wir sehen es in Griechenland und Italien – und
weitere Länder werden folgen – was aus dem Primat der Politik geworden
ist: Die Banken trauen noch nicht einmal mehr ihren Politiker-Marionetten und
müssen deshalb ihre Stellvertreter an oberster Position platzieren. Das ist die totale Bankrott-Erklärung der Politik,
die in den letzten Jahrzehnten glaubte, immer größere Bereiche der Gesellschaft
Zwangsdemokratisieren zu müssen. Nun haben wir die totale Macht in den Händen
der Politik – und die Banker übernehmen. Alternativlos versteht sich. Müssen sie auch. Denn das von ihnen erfundene
Fiat-Papiergeldsystem steht selbst vor dem Untergang. Und wenn dieses System in
sich zusammenfällt, dann kollabiert nicht nur die Macht der Politik. Sondern
das bislang übermächtige und unangreifbar scheinende Banken-System löst sich in
Luft auf. Das wird dann nicht nur eine Depression oder
Hyperinflation, wie wir sie in dem letzten Jahrhundert gesehen haben, auslösen.
Sondern das kann in einer Zeitenwende mit weltweiter Wirkung enden, die uns
zurück zu den Zeiten der Gründung der Bank of England im Juli 1694 werfen
könnte. Zu diesem Zeitpunkt begann nämlich die Demokratisierung des Goldes und
Silbers – denn man hatte ein Instrument geschaffen, um Geld aus dem
Nichts zu schöpfen. Der Masse aber als Gold und Silber zu verkaufen. Mehr als 400 Jahre haben Politiker und Banker nun die
Völker betrogen und ihren Einfluss peu a peu ausgeweitet. Probleme wurde zuerst
mit regional begrenzten Kriegen gekittet – und schließlich brauchte man
zwei Weltkriege, um das System wieder in das Lot zu bringen. Inzwischen sind
die großen Feinde ausgegangen, so dass dieses Fugenmittel auch nicht mehr
wirken kann. Wie in jedem Schneeball-System, aus dem man seine
Einkünfte praktisch leistungslos bezieht (wie die Banker), kämpft man gegen den
Untergang verbissen und mit allen Mitteln. Bestenfalls beginnt nach einer mehrjährigen
Durstphase der 40 bis 60 Jahre dauernde Kontradieff-Zyklus
von neuem. Schlechtenfalls befinden wir uns an einer Abbruch-Kante, die
vergleichbar mit der Zeitenwende vom Römischen Reich zum Mittelalter ist. Oder
anderen disruptiven Ereignissen, die ganze Völker und
Kulturen ausgelöscht oder hunderte von Jahren in ihrer Entwicklung
zurückgeworfen haben. Die heutige Short-Schlachtung
ist natürlich nicht der Startschuss einer solchen Entwicklung. Nur eine
logische Folge des Papiergeld-Hollywood-Streifens,
den man uns täglich zur Besänftigung vorführt, und den wohl langsam immer mehr
Bürger als reine Science Fiction entlarven. Im späten Access-Handel setzte Gold seine
Aufwärtsbewegung fort und steht nun bei $1.780. Wichtige Marktdaten im Überblick
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