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Bericht für den 1. Februar 2012 Preis-Entwicklung derzeit rein Dollargetrieben Im schwierigen Umfeld der derzeitigen Aufwärts- und
Abwärtsbewegung zwischen US-Dollar und Euro konnte sich das gelbe Metall am
gestrigen Tag behaupten. Während Silber, Platin und Palladium zum Teil kräftige
(Dollar-)Verluste zu verkraften hatten, stieg Gold im Laufe des späten
Nachmittags-Handel an. Zum (gestrigen) COMEX-Schluss
konnte Gold fünf Dollar zulegen. Dabei war die Bewegung eigentlich nicht so
dramatisch, da sie rein der derzeitigen Stärke des US-Dollars zu verdanken
gewesen war. Der gestrige Bericht musste leider ausfallen, da
die Zeit zwischen Aufstehen, Frühstücken und Vor-Treffen um 8:30 Uhr und dem
Ende des Meetings um 17:00 Uhr nebst fünfstündiger Rückreise im Zug und Taxi
mir nicht viel Möglichkeiten ließen, um mich über den Tagesverlauf und die
Nachrichten-Lage zu informieren. Und die Zugstrecke von Bern über Basel nach
Mannheim und über Mainz nach Wiesbaden ist neben dem dreimaligen Umsteigen auch
vom Internet-Zugang her eine Katastrophe. Aber immer noch eine bessere Option
als die Flugverbindungen für diese Strecke und mit 120 Euro retour Transportkosten
ein reines Schnäppchen – und das ohne die nervigen Kontrollen bei der Flughafen-Security. Den Schnüffel-Hund mit dem Namen Money wie beim
letzten Tatort gibt es jedenfalls beim Grenzübertritt bei Basel in keine der
Richtungen. Bis auf ein paar Zöllner, die durch den Zug eilten und eine grobe
Gesichtskontrolle durchführten. Wäre ich Inder, dann wäre ich denen vielleicht
aufgefallen. Wenn man natürlich mit der S-Klasse und Frankfurter Kennzeichen
bei Konstanz den Übertritt nach Kreuzlingen wagt, dann macht man sich schon
auffällig. Aber warum sollte ich Geld von Deutschland in die
Schweiz transportieren, da man doch im eigenen Lande viel einfacher, anonymer
und dazu noch legal sein Papiergeld in Gold und Silber eintauschen kann. Auch wegen einer anderen Bemerkung in einem der
vielen, zum Teil sich sehr elitär fühlenden Foren musste ich schmunzeln: Da hat
jemand behauptet, dass er seit Jahren kein Gold mehr kaufe, weil es sich der
normale Bürger sowieso nicht leisten könne. Dann frage ich mich, wer eigentlich
die Bürger sind, die den Edelmetall-Händlern ihre Gold-Münzen abkaufen. Selbst fast
1.400 Euro pro Unze stellen kein unüberwindliches Hindernis dar, wenn man seine
monatliche Arbeitsleistung lieber vergolden möchte, als sie in vielfach
überflüssigen Konsum zu stecken. Heute ging es mit dem US-Dollar wieder gegenüber
dem Euro südwärts – davon konnte der Goldpreis mit einem Tagesanstieg von
elf Dollar zum COMEX-Schluss profitieren. Euro-Gold
stagnierte dagegen. Der Euro wird sowieso nur noch durch ein
Sammelsurium an Manipulation zusammengehalten. Da erscheint einem der
überdruckte US-Dollar als Qualitäts-Währung. Wenn man sich die Höchststände des
von mit ermittelten Quotienten aus dem US-Dollarindex (USDX) und den
Real-Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen bei Werten weit überhalb von 40 Punkten ansieht, dann strotzt die
US-Währung nur so von relativer Kraft. Die Alternativen werden auch immer weniger: Der Euro
geht gerade unter, das Pfund ist noch stärker als der Dollar überdruckt und der
japanische Yen hat wohl für die nächsten Jahre keinen Export-Überschuss zu
erwarten. In China toben eine Immobilien- und andere Finanzblasen. Bleibt nur noch der Dollar und natürlich Gold. Wichtige Marktdaten im Überblick
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