Bericht für den 10. Februar 2012

 

Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss

Die Preis-Entwicklung beim Gold gleicht derzeit einer Achterbahn-Fahrt. Zeichnet sich eine (Schein-) Lösung der Griechenland-Krise ab, dann treibt es das gelbe Metall kräftig nach oben, und das Gold-Kartell muss hyperventilieren, um dem den Preis unterhalb der Marke von $1.750 halten zu können.

Rückt eine Lösung dagegen wieder in die Ferne, dann geht es mit dem US-Dollar kräftig nach oben – und mit Gold nach unten.

Heute stand das letztere Ereignis einmal wieder auf der Tages-Agenda.

Das ist natürlich für diejenigen Bürger, die den Investitions-Empfehlungen von Walter Eichelburg, Christian Vartian und auch meiner Wenigkeit gefolgt sind, ihr Vermögen in physisches Gold und Silber unter eigener Kontrolle und Verwaltung umzuschichten, auf den ersten Blick einmal unverständlich. Sollen Gold und Silber doch genau in den Krisen ihre Vorteile ausspielen, wie wir sie (die Krisenzeiten) derzeit fast täglich beobachten können.

Wir sind alle keine Trocken-Schwimmer oder Ananas-Züchter in Alaska, wie Franz-Josef Strauß früher zu sagen pflegte, um der Frage nach einer Bundeskanzler-Kandidatur ausweichen zu können, sondern Investoren mit drei- bis zu fünfstelligen Unzen-Beständen.

Das ist natürlich ein Hauptangriffs-Punkt derjenigen Ahnungslosen in Presse, Funk und Fernsehen, die – mangels eigener Vermögens-Masse – den Bürgern mit Gold und Silber ihre massiven Buch-Gewinne der letzten Jahre neiden. Und dann sind diese Gewinne auch noch ohne Finanz-Berater, mit niedrigem Agio (insbesondere beim Gold) und praktisch vernachlässigbaren Versicherungs- und Lagerkosten steuerfrei entstanden. Und besonders wichtig in der Zeit des demokrattischen Staats-Krakens: Anonym und leicht versteckbar.

Zurück zu den vermeintlich unverständlichen Goldpreis-Einbrüchen. Diese sind natürlich von den Politiken, Notenbankern und den Oberen des kommerziellen Banken-Systems erwünscht: Denn ansonsten käme ja jeder Depp auf die Idee, sein Vermögen mit Gold retten zu können.

Um die Deppen von dieser Entscheidung, die de facto einen System zerstörerischen Run auf das gelbe Metall auslösen würde, abhalten zu können, dazu gibt es die Finanztest-Experten wie den Tenhagen, die langsam aber immer stärker mit ihrer Riester-Renten-Empfehlung ins Fadenkreuz der Kritik geraten.

Griechenland ist ein Opfer genau der Goldman Sachs Mafiosi geworden, die das Land durch massive Zahlen-Manipulationen erst Euroreif haben aussehen lassen. Der derzeitige EZB-Präsident Draghi war maßgeblich im Dienste von Goldman Sachs an dieser Manipulation beteiligt.

Es ist beschämend, wie diese Finanzverbrecher nun als vermeintlich solide Zentralbanker oder Technokraten die Regierungsgeschäfte in Italien und Griechenland kontrollieren – und natürlich die Politik der EZB bestimmen.

Das eigentliche Problem ist jedoch, dass selbst Frankreich schon den Goldman Sachs Köder verschluckt hat und kräftig um sein Leben zappelt. Selbst unsere Liebe Führerin hat die größten Köder schon geschluckt – aber man lässt den dicksten Fisch noch an der langen Leine seine Freiheit genießen. Schließlich möchte man, dass Merkel und ihr böser Rollstuhl-Fahrer auch noch den ultimativen Gift-Köder ESM schlucken, damit die letzten hypothetischen Fluchtmöglichkeiten des ewigen Versailles-Opfers Deutschland verbaut sind.

Fast hundert Jahre Knechtschaft – welches Volk der neueren Zeitgeschichte musste dieses Schicksal mit Deutschland teilen?

Was der Goldman Sachs Dracula noch aussaugen kann, das lässt er nicht los, bis der letzte Blutstropfen dem Wirt entzogen wurde.

Für Griechenland – und auch für die in der Folge genauso auszusaugenden Staaten wie Italien, Portugal, Spanien, Irland und perspektivisch Frankreich und Deutschland – ist ein langes und aufreibender Tanzmarathon in der Depression ohne wirkliche Aussicht auf den Hauptgewinn unvermeidbar.

Wie in Sydney Pollacks gleichnamigen Film gilt auch hier: Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss.

Selbst der allmächtig erscheinende Goldman Sachs Krake ist verletzlich: Man muss nur den Euro zerstören, dann ist es auch mit dieser Macht schnell vorbei. Soviel Diktatur und Gefängnis-Planet können die in kurzer Zeit gar nicht etablieren, wie sie ihr Papiergeld-System sterben lassen sehen müssen.

Wichtige Marktdaten im Überblick

 

Gold-Preis

Heute

Vortag

Veränderung

Gold A.M. Fix (LBMA)

$1.715,50

(€1.295,21)

$1.733,00

(€1.304,77)

- $17,50

Gold P.M. Fix (LBMA)

$1.711,50

(€1.298,46)

$1.748,00

(€1.314,19)

- $36,50

COMEX Schlusskurs

$1.723,50

NA

$1.739,50

(€1.309,27)

- $16,00

Weiße Edelmetalle

 

 

 

Silber Fix (LBMA)

$33,55

(€25,35)

$33,80

(€25,50)

- $0,25

Platin P.M. Fix (LPPM)

$1.638,00

(€1.243,25)

$1.659,00

(€1.249,25)

- $21,00

Palladium P.M. Fix (LPPM)

$697,00

(€529,05)

$713,00

(€536,90)

- $16,00

andere Marktdaten

 

US-Dollar Index (USDX)

79,1

78,6

+ 0,5

Renditen 10-jährige Treasuries

2,0 %

2,1 %

- 0,1 %

Quotient aus USDX und Renditen

39,6

37,4

+ 2,2

 

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